Niklas Richter

EAA-Permit Meeting in Poděbrady

Am Freitag, den 12. April war ich von der Schule freigestellt, da wir um 10:00 Uhr zum Wettkampf nach Poděbrady (Tschechien) aufbrachen. Bei uns im Bus fuhren Nils und Annika Brembach, Philipp Pohle, Volker Umlauft, Manja Berger, deren Tochter Michelle und natürlich ich mit. Wir fuhren pünktlich im strömenden Regen los und kamen ohne größere Komplikationen nach ca.  4 1/2 Stunden Fahrt gut in Poděbrady an. Wir meldeten uns in einem Hotel an und bekamen die Zimmerchipkarten für unsere Pensionszimmer. Nach dem Auspacken trafen wir uns um 16:00 Uhr zum Auftakttraining. Bei schönem Wetter besichtigten wir die Strecke und liefen bzw. gingen dort einige Runden. Die Runde war einen Kilometer lang und führte um einen kleinen Park herum. Wir trafen auch schon sehr viele andere Sportler,  die sich ebenfalls mit der Wettkampfstrecke vertraut machten.  Später kam auch noch der Bundestrainer Ronald Weigel hinzu und unterhielt sich mit uns. Er war mit seinen Athleten bereits am Donnerstag angereist. Gegen 17:00 Uhr waren wir mit dem Training fertig und gingen auf unsere Zimmer. Wie bereits in Lugano und St. Peter Ording war ich gemeinsam mit Nils untergebracht.  Um 18:00 Uhr gingen wir gemeinsam in eine Pizzeria, um dort unser Abendessen einzunehmen. Schnell hatte jeder von uns eine Pizza, die richtig gut schmeckte und im übrigen wesentlich günstiger war als hier bei uns. Anschließend gingen manche noch einkaufen, unsere Trainer kümmerten sich um die Startunterlagen. Am nächsten Morgen trafen wir uns um 9:00 Uhr zum Frühstück, das wir im nahegelegen Hotelrestaurant einnahmen. Der 5km-Start von Annika und mir sollte um 12:15 Uhr erfolgen, während der 20km-Start von Nils erst um 15:30 Uhr angesetzt war. Um kurz nach elf Uhr trafen wir uns an der Strecke, um uns zu erwärmen. Das Wetter war wie bereits am Vortag sehr schön. Um 12:00 Uhr mussten wir uns am Callroom einfinden, denn dort erhielten wir unsere Zeitnahmechips. In meinem Wettkampf starteten gut 40 Athleten. Meine Zielstellung war eine Rundenzeit von möglichst immer 5:00 min zu gehen, was somit eine Endzeit von 25:00 min bedeuten würde. Nach dem Start konnte ich mich gut durch das Feld “durchwühlen” und schon mal ein paar langsamere Geher hinter mir lassen. Die ersten Meter ging ich mit meiner Teamkameradin Annika zusammen. Unsere Trainer und Betreuer nahmen immer die Abkürzung durch den Park und konnten uns so zweimal pro Runde anfeuern und Hinweise geben. Nach einer halben Runde bekam ich den Hinweis, an die Gruppe von 5 Gehern vor mir heranzugehen. Ich löste mich von Annika und arbeitete mich in der folgenden Runde immer näher heran.Für die erste Runde benötigte ich 4:51 min, was in Ordnung war. Als ich die Gruppe errreicht hatte, ging ich die nächsten 2,5 km dort mit, da das Tempo für mich sehr gut war und ich mich hinten anhängen konnte. Die folgenden Rundenzeiten waren immer um die 5 Minuten, mal etwas langsamer oder etwas schneller. Die Anfeuerungen von allen Seiten trieb mich zusätzlich noch an. In der vorletzten Runde bekam ich die Anweisung, die Gruppe zu verlassen und “mein eigenes Ding” zu machen. Ich löste mich kurz vor Ende der Runde und ging einige Meter voraus. Mir folgte noch eine Athletin, die jedoch nach einigen Metern abreißen lassen musste. Die Anfeuerungen von allen Seiten spornten mich zusätzlich an und ohne eine einzige Verwarnung auf der Strecke überquerte ich die Ziellinie mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 24:46 min. Ich war sehr stolz und glücklich über meine gute Zeit, die 1:08 min schneller war als bei meinem Start in Lugano. Meine Teamkollegin Annika kam nach 25:36 min ins Ziel. Um 15:30 Uhr startete Nils dann zusammen mit den Athleten von Ronald Weigel im 20 km-Wettbewerb. Nils ging in seiner Gruppe eine Zeit lang konstante Rundenzeiten. Nach ein Paar Kilometern fing es an zu regnen. Volker stand während des ganzen Wettbewerbs am Getränkestützpunkt, während wir anderen die ganze Zeit durch den Park liefen um die deutschen Athleten anzufeuern und Rundenzeiten anzusagen. Im Verlauf des Rennens setzten sich Nils Brembach und Marcel Lehmberg von ihrer Gruppe ab. Am Ende überquerte Marcel Lehmberg die Ziellinie bei 1:25,22 h und Nils Brembach bei 1:25,40 h. Die Zeit von Nils war ein wenig langsamer, als bei seinem ersten 20km Wettkampf in Lugano. Mein Pate Nils Gloger ging 1:25,57 h und schaffte damit die Norm für die Universiade, während Marcel die U23-EM Norm knackte. Hagen Pohle ging eine neue persönliche Bestzeit von 1:22,58 h und erreichte somit natürlich auch die Norm für Tampere. Carl Dohmann ging nach 1:23,50 h durchs Ziel. Nach einer kurzen Regeneration fuhren wir wieder zurück Richtung Potsdam, es war  für alle Beteiligten ein guter Wettkampf. Ich habe meine persönliche Zielstellung erreicht bzw. sogar unterboten. Mein nächstes Ziel ist es, beim kommenden Wettkampf in Naumburg meine Zeit zu bestätigen. Bis dahin werde ich weiter trainieren und mich auf den Wettkampf vorbereiten.

 

Hier findet ihr die offiziellen Ergebnisse:

http://online.atletika.cz/upload/results_podebrady_cze_2013.pdf

 

Hier findet ihr noch ein paar Bilder (vielen Dank an Manja Berger und Philipp Pohle):

Bis bald

Euer Niklas :)

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